Weihnachtlich beleuchtete Altstadtgasse in Tiflis
Reise-Idee · Georgien im Advent

GEORGIEN

Weihnachtszauber am Rande Europas

Wo jahrtausendealte Weintradition auf europäisches Adventsgefühl trifft
ADVENT · WEIHNACHTSMÄRKTE · WINTERLICHER KAUKASUS
Persönliches Angebot
Über diese Reise

Wenn Tiflis sich in ein Lichtermeer verwandelt.

Zur Adventszeit verwandeln handgemachte Kunstwerke, Glühwein aus Kupferkesseln und ein festlich geschmücktes Weihnachtsdorf die georgische Hauptstadt in ein Winterwunderland – und doch bleibt Georgien dabei ganz bei sich: In der Weinregion Kachetien reicht die Tradition der Weinherstellung 8.000 Jahre zurück, während sich über allem die schneebedeckten Gipfel des Großen Kaukasus erheben. Eine Reise, die festliche Lichter, jahrtausendealte Weinkultur und die stille Schönheit des winterlichen Kaukasus zu einem ganz eigenen Winterreiseziel verbindet.

„Georgien: Wo die Seidenstraße zur Weihnachtsstraße wird."

Reisezeit
Advent bis Jänner
Fortbewegung
Private Rundreise mit Reiseleitung
Landschaft
Winterlicher Kaukasus & Weinregion
Feste
Weihnachten & Kalanda
Die Route

Vier Etappen durch den georgischen Winter

Von den Lichtern Tiflis' über den verschneiten Kaukasus bis in die Weinregion Kachetien.

1
Tiflis
2
Gudauri
3
Uplisziche
4
Kachetien
01 — Tiflis

Altstadtgassen im Lichterglanz.

Die Stadtrundfahrt beginnt an der Metekhi-Kirche mit Panoramablick auf die Altstadt und führt zu Fuß weiter zur Sioni-Kathedrale und über die Friedensbrücke. Mit der Seilbahn geht es hinauf zur Narikala-Festung, bevor das charakteristische Schwefelbäder-Viertel wartet. Am Abend werden Sie von einer lokalen Familie empfangen – mit traditionellen Gerichten wie „Satsivi" und „Khachapuri" sowie der Süßigkeit „Gozinaki" aus Honig und Walnüssen.

Verschneite Dächer und Kirchtürme der Tifliser Altstadt
Festlich geschmückter Platz mit Weihnachtsbaum in Tiflis bei Nacht
Tiflis

WINTERWUNDERLAND

Auf dem Orbeliani-Platz und im Dedaena-Park verwandeln Lichter, Glühwein und Live-Musik die Stadt in ein Winterwunderland.
Wissenswert

Ein Fest, das sich Zeit lässt.

Georgien feiert Weihnachten nicht am 24. oder 25. Dezember, sondern erst am 7. Jänner. Die Georgisch-Orthodoxe Kirche folgt bis heute dem julianischen Kalender, der dem gregorianischen rund 13 Tage hinterherhinkt. Dadurch verlängert sich die festliche Zeit in Tiflis spürbar: Die Weihnachtsmärkte öffnen bereits Mitte Dezember und laden bis weit in den Jänner hinein zum Bummeln ein.

Noch bevor der Trubel sich ganz legt, wartet mit Kalanda ein weiteres, eigenständiges Fest: das georgische „alte Neujahr" nach julianischem Kalender, traditionell am 14. Jänner begangen. Vor allem in ländlichen Regionen leben dazu eigene Bräuche und Rituale fort, während man sich in Tiflis noch einmal an der festlichen Tafel, der Supra, versammelt, um mit Trinksprüchen auf das neue Jahr anzustoßen. Wer seine Reise entsprechend legt, kann in Georgien gleich zwei Neujahrsfeste hintereinander erleben.

02 — Georgische Heerstraße & Gudauri

Wo der Kaukasus im Winterkleid liegt.

Über die malerische Georgische Heerstraße geht es hinauf ins Bergland: Die Ananuri-Festung thront am türkisfarbenen Schinwali-Stausee, der Kreuzpass auf 2.395 Metern eröffnet fantastische Panoramablicke, und im Skigebiet Gudauri liegen die Hotels inmitten verschneiter Kaukasus-Gipfel. Ein Ausflug führt zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche am Fuße des 5.054 Meter hohen Kasbek.

Wolkenverhangene, schneebedeckte Gipfel des Großen Kaukasus
Winterlicher Kaukasus

Stille Bergdörfer im Schnee.

Zwischen den Pässen liegen kleine Bergdörfer, in denen jahrhundertealte Steintürme aus dem Schnee ragen – ein stiller Gegenpol zum festlichen Trubel der Hauptstadt und ein Sinnbild für das winterliche Georgien abseits der Weihnachtsmärkte.

Verschneite Bergdörfer im Kaukasus mit alten Steintürmen
03 — Uplisziche & Gori

Auf dem Rückweg durch die Geschichte.

Auf dem Weg zurück Richtung Tiflis liegt Gori, die Geburtsstadt Josef Stalins, sowie die in den Sandstein gehauene Höhlenstadt Uplisziche – eine der ältesten Siedlungen Georgiens. In einem historischen Weinkeller aus dem 19. Jahrhundert rundet eine Weinverkostung den Tag ab, bevor es weiter in die Weinregion Kachetien geht.

04 — Kachetien

Die Wiege des Weins im Winter.

Kachetien beherbergt 527 endemische Rebsorten, und die Tradition der georgischen Weinherstellung reicht 8.000 Jahre zurück – von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Im Kloster Bodbe liegt das Grab der heiligen Nino, die Georgien einst zum Christentum bekehrte. Nach einer Weinverkostung in einem lokalen Familienweingut lockt die malerische Kleinstadt Sighnaghi, auch „die georgische Toskana" genannt, mit ihrer 4,8 Kilometer langen Stadtmauer und dem Panoramablick über das Alasanital – mit dem winterlichen Kaukasus als Kulisse im Hintergrund.

Weihnachtlich beleuchtete Altstadtgasse in Tiflis

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